| Thematik: | Historische und historische Persönlichkeiten |
| Technik: | Malerei |
| Objekt: | Kino |
| Zugänglichkeit: | Muss überprüft werden (Klärung) |
| Standort: | Kobryn |
| Koordinaten: | 52.2110214,24.3457165 |
| Zustand: | Restaurierungsbedürftig |
Kino-Regenbogen
Auf beiden Seiten des Raduga-Kinos über den Seiteneingängen befinden sich Sgraffiti mit Motiven, die der Monumentalmalerei vertraut sind. Auf der einen Seite sind ein Arbeiter, ein Astronaut, ein Soldat, eine junge Frau und ein Paar in Nationaltracht zu sehen, die offensichtlich in Polesie wohnen, sowie Piktogramme zur Produktion und zur lokalen Geschichte. Auf der anderen Seite stehen drei Musen, ebenfalls in Tracht.
Im Inneren des Kinos befindet sich hinter einer Portiere ein großes Wandgemälde mit einer ausführlichen Geschichte über die Region und die Gegenwart. Der historische Teil kommt nicht ohne die Figur von Suworow aus. In der weißrussischen Geschichte nimmt der russische Kommandeur, gelinde gesagt, eine zwiespältige Stellung ein. Unweit der Stadt Kobrin besiegten Suworows Truppen im September 1974 die Division von Serakowski aus der Armee von Tadeusz Kosciuszka, woraufhin Suworow nach Warschau zog. Als Belohnung für seine militärischen Siege schenkte Katharina II. dem Kommandeur das Gut Kobrin Key, zu dem auch die Stadt Kobrin gehörte.