| Erstellungsdatum: | 1968 |
| Autor: | Iwan Tichonowitsch, Evgeny Alekseevich Zaitsev |
| Thematik: | Flora und Fauna, Kinder/Pioniere |
| Technik: | Mosaik, Buntglas |
| Objekt: | Kino |
| Zugänglichkeit: | Verfügbar |
| Standort: | Minsk |
| Koordinaten: | 53.899519,27.5631014 |
| Zustand: | Gutes |
Kino „Pionier“
Das Pioner-Kino galt lange Zeit als das größte Kinderkino in der BSSR. Das von Grigorij Zaborsky und Leonid Levin entworfene Kino wurde 1966 in der Engelsstraße eröffnet. Das Gebäude ist ein hervorragendes Beispiel für die Architektur der frühen Sowjetmoderne mit einem großen offenen Raum und einer durchgehenden Verglasung, durch die man das Innenfoyer mit Mosaiken und einen Wintergarten sehen kann.
Ursprünglich waren zwei Kinosäle geplant, aber die Architekten änderten das Projekt, so dass das Gebäude zu einem Puppentheater wurde. Die Aufteilung in Theater und Kino ist an den Glasmalereien an der Fassade zu erkennen: Der Teil, der Märchenfiguren darstellt, gehört zum Theater, der lächelnde Gagarin ist das Gebiet des Kinos.
Im Inneren, im Foyer des Pioner-Kinos, befinden sich eine große Mosaiktafel „Glückliche Kindheit“, ein Wintergarten, ein Ziergitter und ein Schwimmbecken. Das Mosaik wurde von den Künstlern Iwan Tichonow und dem belarussischen Klassizisten Jewgeni Zaitsev geschaffen, die einst in den Kunstwerkstätten von Chagall studiert haben. Das Mosaik zeigt glückliche Kinder aus verschiedenen Ländern und Kontinenten, Tiere und eine weibliche Figur, die der Fruchtbarkeitsgöttin Demeter ähnelt.