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Kulturpalast der Baumwoll- und Papierfabrik Kulturpalast der Baumwoll- und Papierfabrik Kulturpalast der Baumwoll- und Papierfabrik Kulturpalast der Baumwoll- und Papierfabrik Kulturpalast der Baumwoll- und Papierfabrik Kulturpalast der Baumwoll- und Papierfabrik
Erstellungsdatum:1976
Autor:Boris Petrowitsch Miljukow
Thematik:Lyrik
Technik:Mosaik
Objekt:Kulturhaus / Kulturpalast
Zugänglichkeit:Verfügbar
Standort:Baranawitschy
Koordinaten:53.1469,26.04151
Zustand:Am Rande des Aussterbens

Kulturpalast der Baumwoll- und Papierfabrik

Ursprünglich sollten belarussische Künstler an dem Designprojekt für den Kulturpalast arbeiten, doch am Ende wurde die Frist für die Skizze des Projekts verpasst und der Auftrag wurde nach Moskau geschickt. Den Auftrag für das Mosaik erhielt der Künstler Boris Miljukow. Miljukow galt als einer der besten Schüler Alexander Deinekas. Hinter dem Stil des Autors erkennt man eine erkennbare Komposition mit einer zentralen Flugfigur. In der Monumentalkunst seit Mitte der 1960er Jahre. Besonders gern stellten sie den Horizontalflug dar. Das Bild eines fliegenden Mädchens oder einer Muse ähnelt kaum einer Textilfabrikarbeiterin. Boris Miljukow schrieb: „Monumentale Kunst ist eine teure Sache. Entwickelt für eine lange Lebensdauer. Es ist vielleicht umstritten zu fordern, dass die [monumentale] Malerei ihre ideologischen und figurativen Funktionen in einem Standardkomplex erfüllt.“ Das Mosaik ist vielmehr als allgemeine Allegorie auf ein Theaterthema angelegt: ein Vorhang, ein Karnevalsmotiv und ein von Künstlern immer wieder zitiertes Element – ​​eine Theatermaske.
Mosaike, die der umgebenden Realität näher kommen, wurden vom Künstler in der Nähe der Stadt Baranovichi in der ehemaligen Apotheke des Werks am Gatovo-Stausee angefertigt – „Metallurgie“ und „Textilarbeiter“ 1976.
Der Künstler hat einen einzigartigen und leicht erkennbaren Stil; Miljukows Werke ähneln einander, unabhängig vom Ort der Aufführung. Logische Verallgemeinerung, lineare Gestaltung der Komposition und verifizierte Farbgebung finden sich auf allen seinen monumentalen Tafeln wieder, beispielsweise auf dem Mosaik „Creation“ an der Fassade des State Union Design Institute (1971) und dem Mosaik an der Fassade des Palace of Kultur der Metallurgen in Temirtau in Kasachstan (1973).

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